09.06.20

Richtig trennen, aber wie? Vier Fakten über Mülltrennung

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Köln, 09.06.2020 – Nur wenn Müll richtig getrennt wird, können wertvolle Materialien recycelt und dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden. Doch wie trennt man richtig? Und was darf in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne? Vier Fakten über Mülltrennung, die Verbraucherinnen und Verbrauchergarantiert schlauer machen.


Fakt 1: Nicht alles aus Plastik gehört in die Gelbe Tonne.

Das benutzte Plastikgeschirr der letzten Party, das zerbrochene Spielzeugauto oder die alte Babyflasche –oft sindDinge im Gelben Sack oder der Gelben Tonne, die zwar aus Plastik bestehen, dort aber nicht hineingehören. Denn in den gelben Sammelbehältnissen sollten nur Verpackungen entsorgt werden, die zusammen mit einem Produkt erworben wurden, sofern diese nicht aus Glas oder Papier sind. Dazu zählen Plastiktüten ebenso wie leere Shampooflaschen oder Nachfüllbeutel für Seife und Waschmittel. Gegenstände aus Plastik, die keine Verpackungen sind, wie Zahnbürsten, Einwegrasierer, Klarsichthüllen oder Kugelschreiber gehören hingegen nicht in die Gelbe Tonneoder den Gelben Sack. Abweichend gibt es regionale Ausnahmen, zum Beispiel Wertstofftonnen. Natürlich haben Lebensmittelabfälle, Windeln oder CDswie in der Gelben Tonneauch hier nichts zu suchen.

Credit: Initiative „Mülltrennung wirkt“/ Christian Kruppa

Fakt 2: Deckel müssen immer getrennt entsorgt werden.

Deckel von Joghurtbechern oder Verschlüsse von Senftuben, die aus anderen Materialien bestehen als die Verpackung selbst, können problemlos im Gelben Sack oder der Gelben Tonne entsorgtwerden. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten jedoch immer darauf achten, dass Deckel und Verschlüsse zuvor abgetrennt und erst dann hineingeworfen werden. Der Grund: Werden die einzelnen Komponenten einer Verpackung, die aus verschiedenen Stoffen besteht, nicht voneinander getrennt, so können sie nicht vollständig recycelt werden. Der Aluminiumdeckel des Joghurtbechers sollte also getrennt vom Plastikteil im Gelben Sack landen. Die Papierummantelung von Joghurtbechern gehört hingegen im Altpapier entsorgt. All das erhöht die Recyclingquote und schont die Umwelt.

Fakt 3: Auch andere Materialien als Plastik dürfen in die Gelbe Tonne.

Nicht nur Flaschen, Becher oder Tüten aus Plastik gehören in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne. Ebenso dürfen Verpackungen aus anderen Materialien hier entsorgt werden, mit Ausnahme von solchen aus Papier, Pappe, Karton und Glas, für die es andere Sammelbehältnisse gibt. Ob Aluminiumschalen von Fertiggerichten, Milch-oder Getränkekartons aus Verbundmaterialien, Dosen aus Weißblech oder Styropor aus Versandverpackungen –sie alle gehören in die Gelbe Tonne. Auch leere Arzneimittelblister für Tabletten können Verbraucherinnen und Verbraucher hier unbedenklich entsorgen.

Fakt 4: Alle Behältnisse müssen vollkommen leer sein.

In der Shampooflasche ist noch ein Rest, das Fertiggericht nur zur Hälfte gegessen oder der Milchkarton noch nicht ausgetrunken –bevor Verbraucherinnen und Verbraucher Verpackungen in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack entsorgen, sollten sie darauf achten, dass diese leer sind. Denn wie Restmüll gehören Lebensmittelreste nicht in die gelben Sammelbehältnisse. Das behindert den Sortierprozess und damit das Recycling erheblich oder kann es sogar unmöglich machen. Dann gehen dem Wertstoffkreislauf wertvolle Materialien für immer verloren. Das Ausspülen von Verpackungen ist aber nicht erforderlich, „löffelrein“ reicht aus.

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Ansprechpartner

Kampagnenbüro „Mülltrennung wirkt“
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Axel Subklew, Experte der Initiative „Mülltrennung wirkt”
Siegburger Str. 223, 50679 Köln
Telefon: +49 (0)221 – 81 00 27 | Mobil: +49 (0)178 – 24 46 547
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