Leuchtmittel entsorgen: Wohin mit Energiesparlampen und Co?

In den Wintermonaten ist es nicht nur kalt – es ist vor allem dunkel. Kein Wunder also, dass Leuchtmittel für Lampen und Lichterketten Hochkonjunktur haben. Doch wohin damit, wenn sie nicht mehr leuchten?

Damit deine defekten Lampen wie LED- und Energiesparlampen, Halogenlampen, Lichterketten und Zubehör wie Batterien oder Akkus unsere Umwelt nicht belasten, ist es wichtig, bei der Entsorgung einige Regeln zu beachten. Wer sich daran hält, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt!

LEDs und Energiesparlampen entsorgen

Ausgediente Energiesparlampen gehören nicht in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne und genauso wenig in den Restmüll! Als Entladungslampe enthalten die als Energiesparlampe bekannten Kompaktleuchtstofflampen (wie auch andere Sparlampen und Leuchtstofflampen, z. B stabförmige Leuchtstoffröhren), kleine Mengen an Quecksilber. Dieses darf auf keinen Fall in den Hausmüll geraten. Bauteile aus Kupfer, Aluminium und Zinn dagegen können recycelt und der Wiederverwertung zugeführt werden. Energiesparlampen müssen daher bei einem Wertstoffhof oder anderen Sammelstellen, zum Beispiel in Geschäften des Elektrofachhandels oder Drogeriemärkten, abgegeben werden.

LED-Lampen haben zwar eine lange Lebensdauer, aber auch die Leistung dieser beliebten und kompakten Leuchtdioden ist endlich. LEDs müssen anhand der vorgeschriebenen Richtlinien im Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) entsorgt werden. Also ab damit zu einer zugelassenen Sammelstelle: Geschäfte, die diese Lampen verkaufen, sind zur Rücknahme verpflichtet. Hinzu kommen kommunale Sammelstellen für Elektroschrott, Wertstoffhöfe bzw. Recyclinghöfe.

Für die Entsorgung von Lichterketten gilt: Niemals in den Restmüll oder den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne werfen. Bei Lichterketten handelt es sich ebenfalls um Elektrogeräte, die bei entsprechenden Sammelstellen abgegeben werden müssen. Die leeren Akkus und Batterien entsorgst(Verlinkung zur Seite Batterieentsorgung) du am besten über spezielle Sammelboxen, zum Beispiel in Drogerien, Supermärkten oder Elektrofachgeschäften.

Bei der Sammelstellensuche helfen dir die Ansprechpartner der kommunalen Abfallberatungen in deiner Region gern weiter.

Halogenlampen und Glühbirnen entsorgen – aber richtig!

Glühbirnen sind schon lange verboten. Trotzdem finden sich oft noch Restbestände dieser ausgedienten Altlampen in Privathaushalten. Auch wenn die Glühbirne aus Metall und Glas besteht: Sie gehört weder in den Gelben Sack / die Gelbe Tonne oder die Wertstofftonne noch zum Altglas. Erlischt die Glühbirne, gehört sie in den Restmüll. Das gilt natürlich ebenso für kaputte Glühlampen: Scherben vom Glaskolben, Draht und Gewinde werden im Restmüll entsorgt.

Die Entsorgung von Halogenlampen oder Halogenglühbirnen ist ähnlich einfach: Sie dürfen ebenfalls in die Restmülltonne geworfen werden.

Was du übrigens nicht vergessen solltest: Wechselst du deine Glühbirnen und Halogenlampen gegen ein effizienteres Leuchtmittel aus, ist auch die Verpackung des Leuchtmittels richtig zu entsorgen. Meistens sind diese Verpackungen aus Pappe und gehören in die Papiertonne. Handelt es sich um eine Sichtverpackung, sollte der Plastikanteil abgetrennt und in den Gelben Sack oder die Gelbe Tonne entsorgt werden.