Zurück

Mülltrennung rund ums Osterfest: Wohin mit Schokohasenfolie, Eierkartons & Co.?

Köln, 24.03.2026 – Schokohasen, bunt gefärbte Eier und liebevoll dekorierte Osternester gehören zum Osterfest einfach dazu. Doch nach der Ostereiersuche und einem ausgiebigen Osterfrühstück bleiben oft leere Verpackungen und andere Abfälle übrig. Wer sie richtig trennt, macht Recycling möglich und schont wertvolle Ressourcen. Die Initiative „Mülltrennung wirkt“ erklärt, wie typische Abfälle rund um Ostern richtig entsorgt werden.

Das Beste an Ostern? Für viele ist es der Schokohase – oder gleich das ganze bunte Osternest. Sind die letzten süßen Hasen und Ostereier verputzt, bleiben ganz unterschiedliche Abfälle zurück. „Von Alufolie bis Pappschachtel – nach dem Osterfest fallen viele leere Verpackungen an. Wenn diese richtig getrennt entsorgt werden, können sie recycelt und wieder zu neuen Produkten verarbeitet werden“, sagt Axel Subklew, Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt“. „So lassen sich Ressourcen sparen und das Klima schützen.“ Hier einige Tipps zur richtigen Mülltrennung rund ums Osterfest.

 

Schokohasen: Wohin mit der Verpackung?

In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören:

  • die glitzernden Aluminiumfolien von Schokohasen und -eiern,
  • leere Kunststofftütchen von Fruchtgummi-Häschen oder Bonbons,
  • größere Umverpackungen wie Plastikeimerchen oder Kunststofftüten,
  • Folienverpackungen für Osterpralinen oder Schoko-Osterfiguren.

 

Ins Altpapier kommen zum Beispiel:

  • bunt bedruckte Umverpackungen aus unbeschichtetem Papier oder Pappe für Oster-Kombinationen wie Schokoeier plus Schokohase,
  • nicht mehr brauchbare Papier- und Pappboxen von Ostergeschenken,
  • Sichtkartonverpackungen, zum Beispiel für edle Schokofiguren: Das Sichtfenster aus Kunststoff abtrennen und in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack entsorgen – der Karton gehört ins Altpapier.

 

Richtig entsorgen: Abfälle rund ums Osterei

Kein Osterfest ohne bunt gefärbte Eier. Färben lässt sich zum Beispiel mit gekauften Färbesets oder mit Naturfarben. Anschließend die Abfälle rund ums Osterei richtig entsorgen:

  • Eierkartons aus Pappe kommen ins Altpapier. Sind sie aus Kunststoff, gehören sie in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Nicht zu schnell entsorgen: Die Kartons eignen sich zum Beispiel gut als „Eierhalter“ fürs Färben oder Bemalen verzierter Ostereier.
  • Leere Kunststoffverpackungen von Färbesets kommen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Beschichtete Färbebecher für einzelne Farben gehören in den Restmüll.
  • Das Osterei ist aufgegessen? Auch gefärbte Eierschalen dürfen in der Regel in die Biotonne – sofern sie nicht mit Glitzer, Folie oder anderer Deko verziert sind. Dann müssen sie in den Restmüll.

 

Übrigens: Verpackungsabfälle von Färbesets lassen sich vermeiden, wenn Ostereier mit natürlichen Farben gefärbt werden – etwa mit Kamillenblüten, Rote-Bete-Saft, schwarzem Tee oder Rotkohlblättern.

 

Ostergras & Co.: Was tun mit ausgedienter Osterdeko?

Zarte Deko-Aufhänger, geflochtene Osterkörbchen oder buntes Ostergras: Osterdekoration kann oft mehrere Jahre verwendet werden. Schmücken „frisches“ Ostergras und neue Deko-Häschen den Ostertisch, gehört die Verpackung aus Kunststoff in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack, Umverpackungen aus Papier oder Karton ins Altpapier. Ausgediente Häschen aus Kunststoff oder Keramik müssen allerdings in den Restmüll. Bitte Verpackungshinweise beachten: Kaputte Körbchen aus unbehandeltem Weidenholz oder natürliches Ostergras aus Holzwolle dürfen in die Biotonne. Ostergras aus Papier kommt in die Altpapiertonne – ist es aus Kunststoff, kommt es in den Restmüll.

 

Osterfrühstück genießen – und aufräumen

Zum Osterbrunch gehören für viele ein duftender Hefezopf oder ein süßes Osterlämmchen. Beim Aufräumen fallen ebenfalls unterschiedliche Abfälle an:

  • Gebrauchtes Backpapier kommt in den Restmüll. Es ist beschichtet und kann nicht recycelt werden.
  • Auch Papierservietten und Papiertischtücher gehören in den Restmüll.
  • Leere Glasverpackungen von Honig oder Marmelade sowie Glasflaschen ohne Pfand – etwa von Sekt oder Eierlikör – werden nach Farben sortiert in die Glascontainer gegeben. Osterbunte Glasflaschen, die weder weiß, grün noch braun sind, gehören in den Container für Grünglas.

 

„Wichtig ist, Verpackungen restentleert in die richtige Tonne zu geben. Essens- und andere Produktreste können die Sortierung erschweren und das Recycling verhindern“, ergänzt Axel Subklew.

Falls bei einer Verpackung Unsicherheit besteht, hilft eine einfache Grundregel: Leere Verpackungen gehören in die Gelbe Tonne oder in den Gelben Sack – außer sie bestehen aus Glas, Papier, Pappe oder Karton. Das sind zum Beispiel Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech oder Verbundmaterialien wie Getränkekartons. Papier, Pappe und Karton kommen in die Altpapiertonne, Glasverpackungen nach den Farben Weiß, Braun und Grün sortiert in die entsprechenden Altglascontainer.

 

 

Weiterführende Informationen

Kontakt

Pressebüro „Mülltrennung wirkt“
c/o Maria Marberg
Mobil: +49 (0)175 59 64 229
presse@muelltrennung-wirkt.de

 

Axel Subklew, Experte der Initiative „Mülltrennung wirkt”
Tel.: +49 (0) 2203 – 50 26 414 | Mobil: +49 (0)178 24 46 547
subklew@muelltrennung-wirkt.de

Downloads zur Pressemitteilung

Von Schokohase bis Osterei: Osterabfälle richtig entsorgen

Initiative „Mülltrennung wirkt“ / Marcella Merk

Download: Von Schokohase bis Osterei: Osterabfälle richtig entsorgen (JPG-Datei, 6,6 MB)
Mülltrennung rund ums Osterfest

Pressemitteilung vom 24.03.2026

Download: Mülltrennung rund ums Osterfest (PDF-Datei, 110,4 KB)