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Fußballparty: Grillen, jubeln, Müll richtig trennen

Köln, 15.06.2026 – Mit Fußball macht Grillen noch mehr Spaß: Während auf dem Rost saftige Steaks, würzige Tofu-Würstchen und knackiges Gemüse brutzeln, wird mitgefiebert, diskutiert und gejubelt. Nach dem Spiel zeigt sich dann, was übrig bleibt: leere Verpackungen, Essensreste und allerlei Abfälle. Wer sie richtig trennt, sorgt dafür, dass Wertstoffe erhalten bleiben und recycelt werden können. Die Initiative „Mülltrennung wirkt“ gibt einen Überblick, worauf es nach der Grillparty ankommt.

Grillen gehört für die Deutschen zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen – ebenso wie das Fußballschauen. Hinterher die Abfälle richtig getrennt zu entsorgen, ist dagegen eher lästige Pflicht, aber unverzichtbar. „Verpackungen von Grillgut und -beilagen können recycelt werden – das schont Klima und Ressourcen“, erklärt Axel Subklew, Sprecher der Initiative „Mülltrennung wirkt“. „Und wer direkt neben dem Grill mehrere Behälter für unterschiedliche Abfälle bereitstellt, spart sich später viel Arbeit.“ Die Abfalltrennung selbst ist dann ganz einfach:

 

Steaks, Burger & Co.: Leere Verpackungen richtig entsorgen

Leere Verpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialien kommen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Beim Grillen sind das zum Beispiel Kunststoffverpackungen – dazu zählen auch Styroporschalen – von Steaks, Würstchen oder Gemüseburgern, genauso wie mit Kunststoff beschichtetes Papier, das Metzger häufig an der Frischetheke verwenden. Auch Konservendosen, beispielsweise für Gemüsemais, sind ein Fall für die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Wichtig ist, dass die Verpackungen restentleert sind – also frei von Speiseresten. Ausspülen ist nicht nötig.

Alufolie, zum Beispiel für Folienkartoffeln, oder Alu-Grillschalen für Fleisch oder Gemüse sind allerdings keine Verpackungen und gehören deshalb nicht in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack, sondern in den Restmüll. Einzige Ausnahme: In manchen Regionen gibt es Wertstofftonnen. Darin werden neben leeren Verpackungen auch Gegenstände aus Plastik oder Metall gesammelt.

 

Grillsauce oder Ketchup sind leer? Auf die Verpackung kommt es an

Leere Ketchupflaschen aus Kunststoff oder Aluminium gehören wie auch die ausgequetschte Senftube in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Dagegen kommen leere Gläser von Saucen in den Altglascontainer. Das gilt auch für Glasflaschen ohne Pfand, zum Beispiel für Wein oder Sekt. Bitte Altglas immer nach den Farben Weiß, Grün und Braun sortiert einwerfen. Blaue oder rote Flaschen dürfen in den Grünglas-Container. Als Mischfarbe verträgt Grünglas beim Recycling die meisten Fehlfarben. Deckel können beim Einwerfen auf den Glasverpackungen bleiben, sie werden in der Sortieranlage aussortiert.

Und der Getränkekarton? Der kommt in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.

 

Hühnchenknochen, Gemüsereste oder Obstschalen korrekt entsorgen

Essensreste sind ein Fall für den Biomüll. Dazu gehören zum Beispiel abgeknabberte Maiskolben oder die Schalen von Wassermelonen. Genauso dürfen Brotreste, Salatabfälle und alle weiteren Speisereste, roh oder gegrillt, in den Biomüll. Auch Fleisch- und Fischreste oder die Knochen von Kotelett und Hühnchen kommen in die Biotonne. Für die Entsorgung von Bioabfällen können allerdings je nach Region unterschiedliche Regelungen gelten. Aktuelle Informationen haben kommunale Abfallberatungen oder Entsorgungsunternehmen. 

 

Wohin mit gebrauchten Papierservietten oder -tischtüchern?

Verpackungen oder Faltschachteln aus Karton oder Papier kommen ins Altpapier, das gilt auch für Papiertüten, etwa aus der Metzgerei oder vom Bäcker. Gebrauchte Papierservietten und Küchentücher gehören dagegen in den Restmüll. Genauso wie Pappteller und Tischtücher aus Papier, sie sind oft mit Kunststoff beschichtet. Auch Einweggabeln, -messer oder -geschirr aus Holz, Bambus und anderen organischen Materialien, wie zum Beispiel Palmblättern, müssen in den Restmüll.

 

Party- und Fußballdeko: Hält bis zum Finale – und dann?

Fähnchen, Girlanden oder Tischdeko sorgen für Fußballstimmung. Viele dieser Dinge lassen sich mehrfach verwenden – idealerweise bis zum Finale oder noch länger. Ist die Deko nicht mehr nutzbar, gilt grundsätzlich: Papierdeko ohne Beschichtung gehört ins Altpapier. Allerdings ohne Zubehör wie Gummibändchen oder Metallteile – diese gehören in den Restmüll. Das gilt auch für Dekogegenstände aus Kunststoff oder beschichtete Materialien.

 

Erstmal abkühlen – Grillkohle sicher entsorgen

Schließlich muss auch die Grillkohle korrekt entsorgt werden. Doch Vorsicht: Sie muss unbedingt vor der Entsorgung abgekühlt sein. Die erkaltete Asche gehört – in Beutel verpackt – in die graue Restmülltonne.

 

 

Weiterführende Informationen

Kontakt

Pressebüro „Mülltrennung wirkt“
c/o Maria Marberg
Mobil: +49 (0)175 59 64 229
presse@muelltrennung-wirkt.de

 

Axel Subklew, Experte der Initiative „Mülltrennung wirkt”
Tel.: +49 (0) 2203 – 50 26 414 | Mobil: +49 (0)178 24 46 547
subklew@muelltrennung-wirkt.de

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Fußballparty: Grillen, jubeln, Müll richtig trennen

Pressemitteilung vom 15.06.2026

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Grillwürstchen und Co.: Verpackungen nach der Grillparty richtig entsorgen

Initiative „Mülltrennung wirkt“ / Marcella Merk

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